Auf dem Weg zu einem gesunden Essverhalten...

Gedanken ...

Eine anstrengende Arbeitswoche geht zu Ende. Es ist schon seltsam: jetzt, wo ich arbeite, bin ich abends soooo viel müder als zu der Zeit, wo ich noch zur Schule gegangen bin. Jetzt muss ich zwar nichts mehr lernen, aber bei der Arbeit bin ich für so viel verantwortlich, und das saugt so viel Kraft. Meistens verbringe ich den Abend vor dem Fernseher, heute habe ich das Gefühl, ich könnte direkt ins Bett und es ist gerade mal 18 Uhr.

Heute ist mir etwas in den Sinn gekommen und das hat mich bis jetzt nicht losgelassen. Ich hatte nämlich heute morgen einen Arzttermin und musste recht lange warten. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, in die ich gehe, und im Wartezimmer kamen sehr viele Leute vor mir dran, die später gekommen waren. Da fragte mich ein älterer Herr neben mir, ob mir das aufgefallen sei. Und ich meinte: "Ja, die möchten aber alle zur Frau Doktor, und ich habe einen Termin bei ihm. Mir macht das nichts, ich habe Zeit mitgebracht!" In der Praxis gingen alle sehr respektvoll miteinander um, die Arzthelferinnen waren sehr freundlich und die Patienten auch. Bei uns im Kindergarten ist das manchmal ganz anders! Zwar sind wir freundlich (zumindest empfinde ich das so und ich traue mir zu, das zu beurteilen), aber die Eltern sind manchmal so fordernd und nicht immer sehr freundlich. Um ehrlich zu sein, kann man die, die sich wirklich interessieren, an zwei Händen abzählen, und in einer Gruppe sind 23 Kinder! Auch bei Elternabendem, einem Treff vor Weihnachten ... wenn die Häfte da war, ist das ein Wunder! Meine Kollegen sind schon dran gewöhnt, aber ich, als Neue dazustoßend, empfinde das schon als sehr krass. Wir haben auch viele Kinder, die sehr respektlos und frech sein können. So nach dem Motto: Du bist angestellt, um für mich zu sorgen, also mach mal! 

Vielleicht bin ich auch gestresst, weil zur Zeit die halbe Belegschaft krank ist und das echt viel Mühe macht, den Alltag trotzdem zu schaffen. Und dann ist einem Kind heute noch das Essenstablett runtergefallen und ich durfte Reis und Sahnesoße, schön vermischt mit einem Becher Wasser und Himbeerjoghurt (dem Nachtisch) wegputzen.... das sah so eklig aus

Ich frag mich halt, ob ich das mein Leben lang durchhalten würde. Vor allem, weil die Leute ja immer assiger werden. Und was ist, wenn ich selbst Kinder habe? Wie steht man das durch, wenn man, gestresst von den Kindern, nach Hause kommen, und da warten die eigenen??? Ich brauche ja so schon manchmal "kinderfrei". Wenn ich am Wochenende einkaufen gehe reagieren meine Ohren wie Sensoren auf Kindergeschrei und mein ganzer Körper schreit: Bloß weg da!!!

Und trotz allem liebe ich Kinder und meine Arbeit!

Ich freue mich, dass morgen der 1. Feburar ist. Bald ist der Winter geschafft... Morgen startet mein Projekt (siehe Zusatzseite "My clean Feburary"

Soweit von mir, fläze mich jetzt vor dem Fernseher Die Leni

31.1.14 18:28, kommentieren

Hello again :)

So, da bin ich wieder! Und ich habe sooo Lust drauf los zu tippen! Wie ich schon angemerkt habe: in meinem Leben hat sich doch so einiges verändert! Für mich hat 2013 sehr positiv geendet... Und ich hoffe, dass auch 2014 gut wird Aber dafür ist man ja selbst verantwortlich, nicht wahr?

Für alle die es nicht wissen: Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und mich dann dazu entschieden, ein FSJ im Kindergarten zu machen, weil ich einfach das Bedürfnis hatte, mal etwas "bodenständiges" nach all der Lernerei zu machen. Und was soll ich sagen ... es gefällt mir sehr gut! Was ich nie für möglich gehalten hätte: ich habe wirklich einen Draht zu Kindern! Wir lachen so viel zusammen. Und meine Kollegen sind einfach ... perfekt! So herzlich, wir lachen so viel miteinander. Und dafür, dass ich "nur" eine Praktikantin bin, kann ich mich in Bezug auf Verantwortung nicht beklagen. Ich bin zum Glück nicht nur fürs Spülmaschine ein- und ausräumen zuständig.                       Nur weiß ich jetzt wirklich nicht, ob ich eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen soll oder doch irgendetwas studieren soll... auf jeden Fall möchte ich etwas mit Menschen machen, so weit bin ich schon mal!

Auch, dass ich noch zuhause wohnen geblieben bin ist, was ich nicht erwartet hätte, wirklich gut. Meine Eltern habe eine eigene Firma und arbeiten meist sehr lange, deshalb habe ich auch oft das Haus für mich. Ich fühle mich viel weniger eingeengt wie früher.                                                                   Was mein Essverhalten angeht: ich habe es tatsächlich geschafft, von unsagbaren 82kg auf 75 kg abzunehmen. Aber ... jetzt stagniert mein Gewicht schon seit acht Wochen. Ich hatte über Weihnachten zwischenzeitlich ein Kilo mehr, das war aber schnell weg und jetzt, trotz Spoprt, nichts.          Naja, vielleicht mache ich auch irgendetwas falsch?                                       Zumindest bin ich ja schon froh, wenn ich nicht zunehme! Das ist mir das Wichtigste!!! Aber dieser Blog soll auch dazu dienen, mein Ziel weiter zu fokussieren und noch vor dem Sommer auf 70 kg zu kommen. Das ist mein Traum! Bei 1,76m bin ich dann zwar nicht superschlank, aber das reicht mir, vor allem deshalb, weil ich eine Magersuchtsvergangenheit habe und nie wieder in sowas reinrutschen möchte.

Also, ich würde mich freuen, wenn ich mich auf meinem Weg begleitet! Noch etwas zur Information: Ich mache WeightWatchers Online, zähle also Punkte, was mir nicht immer so leicht fällt...

Liebe Grüße, die Leni

                                             

30.1.14 20:11, kommentieren